Pfarrnachrichten 8+9/2024

Juan de Flandes: Die Versuchung Christi – um 1500 - © gemeinfrei; wikipedia.org

Auszüge aus der Botschaft des Heiligen Vaters für die Fastenzeit 2024:

"... Ich möchte euch auf ein nicht unwichtiges Detail in der Exodus-Erzählung hinweisen: Gott ist es, der sieht, der gerührt ist und der befreit; es ist nicht Israel, das darum bittet. Der Pharao löscht nämlich sogar die Träume aus, er stiehlt den Himmel, er lässt eine Welt als unveränderlich erscheinen, in der die Würde mit Füßen getreten wird und echte Verbindungen verweigert werden. Es gelingt ihm also, die Menschen an sich zu binden. Fragen wir uns: Ersehne ich eine neue Welt? Bin ich bereit, mich von den Kompromissen mit der alten Welt zu lösen? …

Gott ist unserer nicht überdrüssig. Nehmen wir die Fastenzeit an als kraftvolle Gnadenzeit, in der sein Wort wieder neu an uns ergeht: „" (20,2). Es ist . Jesus selbst wurde vom Geist in die Wüste getrieben, um in seiner Freiheit auf die Probe gestellt zu werden. ...

Es ist Zeit zu handeln, und in der Fastenzeit . Innehalten , um das Wort Gottes aufzunehmen und innehalten wie der Samariter . Die Liebe zu Gott und zum Nächsten ist ein und dieselbe Liebe. Keine anderen Götter zu haben heißt, in der Gegenwart Gottes und beim Nächsten sein. Deshalb sind Gebet, Almosen und Fasten nicht drei voneinander unabhängige Tätigkeiten, sondern eine einzige Bewegung der Öffnung, der Entäußerung: raus mit den Götzen, die uns beschweren, weg mit den Abhängigkeiten, die uns gefangen halten. Dann wird das verkümmerte und vereinsamte Herz wiedererwachen. Verlangsamen und anhalten, also. Die kontemplative Dimension des Lebens, die uns die Fastenzeit auf diese Weise wiederentdecken lässt, wird neue Energien freisetzen. In der Gegenwart Gottes werden wir zu Schwestern und Brüdern, wir nehmen die anderen mit neuer Intensität wahr: Anstelle von Bedrohungen und Feinden finden wir Weggefährtinnen und Weggefährten. Dies ist der Traum Gottes, das Gelobte Land, auf das wir zugehen, wenn wir aus der Sklaverei aussteigen. ..." (Vatican News)

Zum Bild: Juan de Flandes, Die Versuchung Christi – um 1500

Der gehörnte Teufel kommt als frommer Mönch verkleidet und täuscht menschliche Anteilnahme vor. Gegen den Hunger bietet er einen Stein an; vermag ihn aber nicht in Brot = hingebende Liebe zu verwandeln. Das kann nur Gott!

 

 

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| Pfarrnachrichten 8+9 / 2024 (PDF, 97 KB)

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