Pfarrnachrichten 14-15/21 (B)

Resurrexit Dominus vere alleluia!

Liebe Mitchristen und Freunde von St. Pantaleon!

Der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja.“ Weltweit rufen Christen sich diese Worte am Osterfest gegenseitig zu. Es ist die frohe und zuversichtliche Vergewisserung, dass wir nicht an einen Gott der Toten, sondern der Lebenden (vgl. Lk 20,38) glauben.

Nach einer Zwangspause im letzten Jahr haben wir dieses Jahr die Osternacht voll Freude und Dankbarkeit gefeiert! Die über ein Jahr lang erprobten Maßnahmen, um dies trotz Corona gegenüber unserem Nächsten und uns selber gegenüber verantworten zu können, haben sich vielfach, nun auch bis in die Osternacht bewährt.

Darüber hinaus wurde eine Erwachsene aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft in der Osternacht getauft und gefirmt. Und sie hat das erste Mal die heilige Kommunion empfangen. Als talentierte Schauspielerin ist sie nicht ganz unbekannt. Dessen ungeachtet hat sie Jahre lang „undercover“ und immer von einem anderen, eher verborgenen Winkel aus an dem ein oder anderen Gottesdienst teilgenommen. Vor allem aber hat sie ungezählte Male die Kirche St. Pantaleon zum stillen Gebet aufgesucht.

Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Glauben der Kirche ist nun in dieser Osternacht ihr jahrelanger Wunsch in Erfüllung gegangen, sich sakramental dem Auferstandenen und der von ihm gestifteten weltweiten Kirche ganz anzuvertrauen. Wir begrüßen sie in „unseren Reihen“, auch bewegt und berührt von ihrem kurzen, aber eindringlichen und zugleich sehr persönlichen Glaubenszeugnis, das sie in der Osternacht unmittelbar vor ihrer Taufe vor uns allen abgelegt hat.

Unsere österliche Freude wird leider getrübt von der unter der Militärgewalt in Myanmar steigenden Zahl von Toten, wie auch von dem an diesem Palmsonntag verübten Selbstmordanschlag vor der katholischen Kirche in der Stadt Makassar auf der indonesischen Insel Sulawesi gegen zahlreiche, dort versammelte Christen. Ein Wachmann konnte offenbar Schlimmeres verhindern, so dass „nur“ 20 Gläubige verletzt wurden. Die beiden mutmaßlichen Täter kamen der Polizei zufolge bei der Gewalttat ums Leben.

Unser Gebet und unsere Gedanken sind bei den Toten, den Verletzten und politisch Inhaftierten, und bei all den anderen religiösen oder ethischen Minderheiten, die seit Jahren verfolgt, unterdrückt und vertrieben werden. – Wird es einmal einen christlichen Feiertag ohne Anschläge auf Christen und Kirchen geben!? Warum dieser Hass? Warum diese Gewalt?

Als Antwort darauf bekennen wir mit umso größerer Kraft mit dem um 1900 nach alten Vorgaben neu vertonten Bekenntnis aus den „laudes regiae“: „Christus vincit, Christus regnat, Christus imperat.“ (Christus siegt, Christus herrscht als König, Christus gebietet.) – Denn Jesus lebt in Ewigkeit!

Ihr

Pfr. Dr. Volker Hildebrandt

 

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